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Sonderausstellungen

Marstall im Branitzer Park: 08.04.2017 – 16.07.2017

’Meisterhaft wie selten einer…’. Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern

Peter Joseph Lenné (1789–1866) war neben Fürst Pückler einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts. Neben Potsdam und Berlin hat er in allen Ländern des historischen Preußens als Gartengestalter stilbildend gewirkt und zahlreiche landschaftsprägende Gartendenkmale hinterlassen. Die Ausstellung im Branitzer Marstall lädt ein, die von Lenné konzipierten Landschaftsgärten jenseits der Oder wiederzuentdecken. Sie bietet einen Überblick über die Landschaftsgestaltungen in den ehemaligen östlichen Provinzen Preußens im heutigen Polen, an denen Lenné direkt oder indirekt beteiligt war, stellt bedeutende Beispiele vor und skizziert deren heutigen Zustand.

Die zweisprachige Ausstellung wurde vom Institut für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden, der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau/Uniwersytet Przyrodniczy we Wrocławiu und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert.

Eröffnung: 07.04.2017


Schloss Branitz:

Aus der Sammlung: Carl Blechen und Künstlerkollegen

Mit der Wiedereröffnung des Besucherzentrums zeigt die Ausstellung in den Galerieräumen des Besucherzentrums auf dem Gutshof Branitz eine Auswahl aus der Cottbuser Sammlung der Werke Carl Blechens und seiner Künstlerkollegen.


Schloss Branitz: 14.05.2017 – 31.10.2017

AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz

Am 25. Juli 1864 war es endlich soweit: Königin Augusta kam nach Branitz. Der Hausherr, Fürst Hermann von Pückler-Muskau, hatte lange auf diesen Besuch warten müssen, war dann aber bestens vorbereitet. Für den angemessenen Empfang und Aufenthalt wurden zwischen 1856 und 1862 sogar drei Schlossräume neu ausgestattet. Besonderen Aufwand widmete man dem Schlafkabinett.

Die Königin war von Branitz begeistert. Ihrem Mann, Wilhelm I., berichtet sie von dem Aufenthalt und schwärmt von den „genialen Ausschmückungen“ und der „sehr liebenswürdige Gastfreundschaft des alten Herrn“. Auch Fürst Pückler war zufrieden: „die Königin selbst sah ich nie froher und zufriedener, voll all ihrer eigenthümlichen Grazie, und wie um zehn Jahre verjüngt.“

Die Ausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des königlichen Besuches 1864. Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Persönlichkeit Augustas. Es geht um Politik, Parkanlagen und Papageien – und selbstverständlich werden die Branitzer Tafelfreuden gewürdigt. „Wir hatten das beste Diner dessen ich mich seit langem erinnern kann beim Fürsten.“ Die Ausstellung zeichnet das Bild einer ungewöhnlichen Monarchin und ihrer herausragenden Beziehung zum Fürsten Pückler. Schloss Branitz

Eröffnung: 13.05.2017

Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz: Ab 7. September 2017

„Meister der Landschaft. Fürst Pückler und Carl Blechen“

Mit einer neuen Dauerausstellung öffnet das umgestaltete Besucherzentrum Branitz. Es informiert über die Meisterschaft des fürstlichen Parkomanen und des Cottbuser Malers, die gemeinsamen künstlerischen Prinzipien von Malerei und Gartenkunst und lädt ein zu einem abwechslungsreichen Blick auf die Entstehung und Bedeutung des Branitzer Parks.

Eröffnung: 7. September 2017

Schloss Branitz: 17./24.11.2017 – 30.04.2018

Bergbaufolgelandschaften. Lausitz im Wandel

Eine Ausstellung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg und Kulturland Brandenburg.

Die Lausitz ist seit über 100 Jahren vor allem „Energielandschaft“. Sie wird bis heute von riesigen Braunkohletagebauen und den von ihnen belieferten Kraftwerken geprägt. Viele andere Tagebaue und die damit zusammenhängenden Fabriken, Kokereien, Schwelereien sind längst stillgelegt. Mit ihrer von Menschenhand zerstörten Landschaft und den industriell geprägten Orten steht die Region beiderseits der brandenburgisch-sächsischen Grenze vor besonderen Herausforderungen. Sie durchläuft gravierende Veränderungsprozesse – sozial, wirtschaftlich und ökologisch. Vom rasanten Wandel der Lausitzer Landschaft und von ihrer eigenartigen Faszination berichten die Fotografien der Ausstellung, entstanden im Rahmen der IBA Fürst-Pückler-Land.

Eröffnung: 16./23.11.2017

Schloss Branitz: 05.11.2017 – 25.04.2018

Frank Peter Biniarz: Natur und Phantasie

Der Maler und Grafiker Franz-Peter Biniarz (1937-2009) wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die SFPM eine Kabinettausstellung mit Gemälden, Grafiken und Skulpturen des Künstlers. Franz-Peter Biniarz hatte eine enge Beziehung zu Branitz. Von 1976 bis 1984 arbeitete er als Ausstellungsgestalter und Werbegrafiker im damaligen Bezirksmuseum Schloss Branitz. Die bekannten Pückler- und Blechen-Porzellanmedaillen gehen auf Biniarz‘ Entwürfe zurück.

Kabinettausstellung
Eröffnung: 04.11.2017